Bei der Verfugung von Fliesen im Nassbereich, also in Badezimmern, Duschen oder Waschküchen, stehen Ihnen im Wesentlichen zwei Mörtelarten gegenüber: zementgebundener Fugenmörtel und Epoxidharzmörtel. Zementärer Mörtel, oft als klassischer Fugenmörtel bekannt, wird mit Wasser angemischt und härtet durch die Reaktion des Zements aus. Er ist dampfdurchlässig, relativ einfach zu verarbeiten und lässt sich auch von weniger geübten Heimwerkern sauber in die Fugen einbringen. Allerdings ist er porös und nimmt Wasser auf, was im Nassbereich auf Dauer problematisch werden kann. Epoxidharzmörtel hingegen besteht aus zwei Komponenten, einem Harz und einem Härter, die chemisch aushärten. Das Ergebnis ist eine nahezu wasserdichte, sehr feste und chemikalienbeständige Fuge. Wenn Sie materialien vergleichen richtig, wird schnell klar, dass Epoxidharz dem Zement in puncto Dichtheit und Beständigkeit überlegen ist, dafür aber in der Verarbeitung anspruchsvoller und weniger fehlertolerant ausfällt.

Für den typischen Einsatz im privaten Nassbereich kommt es darauf an, wie stark die Flächen beansprucht werden. In einer nur gelegentlich genutzten Gästetoilette oder an einer Wand, die nur Spritzwasser abbekommt, genügt in der Regel ein guter zementärer Fugenmörtel, sofern Sie ihn regelmäßig reinigen und nicht mit aggressiven Säurereinigern behandeln. In einer stark genutzten Dusche, auf dem Boden oder in Bereichen mit ständiger Feuchtigkeit und hoher Schimmelgefahr ist Epoxidharz die sicherere Wahl, weil es kein Wasser in die Fuge eindringen lässt und somit die Bildung von Schimmel im Fugengrund deutlich reduziert. Ein weiterer Unterschied zeigt sich bei der Reinigung: Zementfugen lassen sich mit handelsüblichen Badreinigern pflegen, während Epoxidfugen unempfindlicher gegenüber Kalk und Seifenresten sind. Wer materialien vergleichen richtig, sollte zudem die Verarbeitungszeit beachten, denn Epoxidharz bindet schnell ab und muss zügig eingebracht und abgewaschen werden.
Praktisch bedeutet das für Sie: Prüfen Sie zuerst die Beanspruchung des jeweiligen Bereichs, bevor Sie sich entscheiden. Achten Sie bei zementärem Mörtel auf eine saubere, tiefe Verfugung und versiegeln Sie die Fugen nach dem Aushärten gegebenenfalls mit einer geeigneten Imprägnierung, um die Wasseraufnahme zu verringern. Bei Epoxidharz ist die Vorbereitung entscheidend: Der Untergrund muss trocken, staubfrei und die Fugen müssen sauber und ausreichend tief sein, damit das Harz gut haften kann. www.asereba-charms.de in kleinen Abschnitten und entfernen Sie überschüssiges Material sofort, denn ausgehärtetes Epoxidharz lässt sich nur mühsam entfernen. Wenn Sie materialien vergleichen richtig, werden Sie feststellen, dass beide Systeme ihre Berechtigung haben: Zement für weniger beanspruchte Flächen mit einfacher Verarbeitung, Epoxidharz für dauerhaft feuchte und stark genutzte Bereiche mit höchsten Ansprüchen an Dichtheit und Hygiene.